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In diesen Beitrag geht es nicht um einen Test oder ähnliches der Sony Alpha 6300, sondern um meine persönliche Meinung und warum ich von einer 5D Mark III auf die Sony Alpha 6300 umsteigen möchte.

 

Seit einigen Tagen, wenn nicht Wochen spiele ich mit den Gedanken mir eine neue Kamera zuzulegen. Ein Außenstehender würde jetzt vermutlich eher sagen, dass ich besessen sei mir eine neue Kamera zuzulegen. Meine eigentliche Kamera ist eine Canon 5D Mark III mit unterschiedlichen Objektive, aber meistens ist ein 24-70 2.8 von Tamron drauf. Einer super Kombination und macht auch klasse Fotos, ich denke viel mehr kann ich der Zeit auch nicht erwarten. Aber warum dann eine neue Kamera? Der Grund ist ganz einfach, mir macht das Fotografieren mit der 5D Mark III einfach nicht so viel Spaß. Klingt erstmal komisch ist aber so. Da ich mit meinen Fotos kein Geld verdiene ist der Spaßfaktor enorm wichtig für mich. Ich habe Jahre lang Fußballspiele fotografiert, gerade in der unteren Liga war ich der Platzhirsch mit dieser Kamera. Eine Vollformatkamera bei schlechten Flutlicht, da hatte ich viele Kollegen der Presse hinter mich gelassen. Auch bei Hochzeiten kann man auf den „analogen“ Sucher meines Erachtens nicht verzichten. Da ich beides aber aktuell nicht mehr mache und nur noch Landschaften, Städte und Co. fotografiere ich so gut wie nur noch mit dem Liveview.

Und warum macht die 5D Mark III nun kein Spaß fragt ihr euch sicher.  An sich lässt Sie sich Sun-Sniper-Strap (Kameragurt) sehr gut tragen und ist auch nicht wirklich „viel“ kleiner wie eine Systemkamer bzw. es sind keine Welten. Ich war auch lange ziemlich zufrieden mit meiner Kamera ohne Wenn und Aber und habe überhaupt nicht dran gedacht mir eine neue zu holen. Dann ging es in den Urlaub und ich wollte nicht „immer“ meine Kamera mitschleppen, also habe ich mir eine Sony RX100 III gekauft, für halt so neben bei.  Auf meiner Ostsee Reise hatte ich dann zu 75% nur noch die kleine Sony Kamera benutzt für private so wie normale Fotoaufnahmen. Meine 5D Mark III hat praktisch begonnen zu verstauben. Nur für einige Aufnahmen vom Stativ habe ich noch die Canon benutzt. Ich habe das Ständige tragen der 5D Mark III als sehr lästig und anstrengend empfunden. Habe ich Sie dann in Kofferraum gelassen (hoffentlich liest das nicht meine Mutter) oder auf dem Hotelzimmer, hatte ich schlechtes ein schlechtes Gewissen. Also bestand der größte Teil meiner Ostseereise aus schweres schleppen oder ein schlechtes Gewissen, dass meine Kamera geklaut wird. Und am Ende in Lightroom kam die größte Ernüchterung, ich hätte niemals gedacht, dass diese kleine ja diese verdammt kleine Kamera so gut mit der 5D Mark III in vergleich mithalten kann. Okay man sieht einen Unterschied, besonders bei den Verzeichnungen im Weitwinkelbereich. Das ist aber das einzige was mir so „extrem“ auffiel. Die 5D Mark III besitzt auch klar mehr schärfe wie die Sony RX100 III, aber ich finde das fällt gar nicht so ins Gewicht. Besonders hat es mich dann bei Nachtaufnahmen aus der freien Hand umgehauen. Ich war mit meiner Freundin bei kompletter Dunkelheit auf einer Seebrücke und die Fotos sind einfach nur geil! Nicht nur wegen meiner Freundin, sondern weil die Qualität einfach so hoch über meinen Erwartungen war. Und genau da kam ich ins Grübeln ob die 5D Mark III noch die richtige Kamera für mich ist. Auch durch die Leichtigkeit und das schwenkbare Display und das gut funktioniere Liveview bieten sich für mich bewegungsfaulen ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven zum Filmen. Und nun kam meine Überlegung, wenn die Sony RX100 III so verdammt geil ist, wie geil ist denn dann eine dickere Kamera von Sony?

Und da habe ich einfach mal geschaut was es auf dem Markt gibt. Und siehe da in diesen Moment hat Sony ihre neue Kamera die Sony Alpha 6300 vorgestellt. Und was dort alles in Internet zu lesen gibt, ist ein echter Leckerbissen.

Ein paar Eckdaten zur Sony Alpha 6300

  • 24.2 Megapixel
  • ISO 51.200
  • 425 Phasen AF-Punkten mit 0,05 sek Reaktionszeit
  • Phasendetektion
  • Kupferverdrahtung statt Aluminium
  • 4K Videoaufzeichnung im Super 35-mm-Format mit voller Pixelauslesung
  • Full HD-Aufnahme mit 120 Bildern pro Sekunde
  • S-Gamut/S-Log-Aufnahmen
  • Staub- und feuchtigkeitsresistent
  • Schwenkdisplay
  • WLAN

Zeitungen sprechen hier von dem Flaggschiff der Systemkamera. Video technisch ist es wohl aktuell das Flaggschiff was Sony auf dem Markt bringt. Und genau hier ist auch noch ein großer Unterschied zu meiner Canon 5D Mark III, diese hat keinen Autofokus beim filme (an dieser Stelle schöne grüße an Sam). Durch den Hybrit Autofokus der Sony Alpha 6300 soll selbst bei dem filme der Autofokus genauer, flüssiger und schneller werden. Foto technisch soll das kleine Teil auch ein ganz schönes Schmuckstück werden. Es gibt nur zwei Sachen die mich bisher an den Kauf gehindert haben, abgesehen davon das die Kamera erst in ein paar Tagen rauskommt. Der erste Grund ist der etwas höher Preis von 1.249,00 Euro für nur das Gehäuse. Oder im Kit mit einen Zeiss Kit (16-70mm Objektiv) für 2.249,00 Euro. Der andere Grund sind die Objektive, die Auswahl ist ganz okay, aber die Test und meinen über die Objektive tendieren eher dahin das die Objektive nicht ganz so überzeugen sind. Während das Zeiss Kit 16-70mm Objektiv mit einer mageren Lichtstärke von f4 in der Mitte knacken scharfe Fotos macht, wird es Richtung Rand erbärmlich.  Bei dem hochgelobten 24-240mm Objektiv von Sony sieht es genau so aus, die Vignettierung schlägt aber so gut wie alles was bisher irdisch war. Momentan Spiele ich mit dem Gedanken mir die Kamera mit 16-50mm Kit Objektiv für EUR 1.399,00 zu kaufen. Und wenn die Kamera mich überzeugt meine Canon 5D Mark III inkl. Zubehör abzugeben und von diesen Geld dann das Sony SEL 24-70mm/2,8 GM für 2.400,00€ und das Sony SAL 70-200 mm/ 2,8 G SSM II für Alpha für 2.999,00€ zu kaufen. Wobei wir hier wieder von der Summe eines Kleinwagen sprechen und auch wieder dementsprechend ein hohes Gewicht habe. Die Entscheiden ob ich die Kamera kaufe und mit welchen Objektive fällt mir gerade alles andere wie leicht. Besonders habe ich angst vor einen großen Preiseinsturz in den nächsten Monaten wie bei der 5D Mark III, die gleich um mehre Hundert Euro gefallen ist von Marktwert.

Ein steht fest, der Zeit bin ich förmlich Bessen von einer Neuanschaffung einer Kamera. Wie diese Geschichte ausgeht steht noch nicht fest, ich vermute dass ich direkt ins Geschäft fahre sobald der Veröffentlichungstag ist und mir die Kamera einmal anschauen werde.

 

2 Kommentare

  1. Marc sagt:

    Solche Überlegungen kenne ich nur zu gut. Eigentlich eine Frechheit, dass die kleinen Biester so verdammt guter Arbeit leisten! :)

    Wie wäre es denn die a6300 mit Adapter und Canon-Objektiven zu nutzen? Da weißt du dann, was du hast und anscheinend funktioniert das mit der a6300 ja ganz gut.

    Viele Grüße,
    Marc

    • Hi Marc,

      ja ich bin immer noch am Überlegen. Jetzt musste ich mir „leider“ ein neues Auto kaufen, daher steht die Kamera erstmal hinten an.. Wenn würde ich mir ein 16-200 oder sowas in der Art zu der Sony holen. Ich habe immer eine Riesen Fototasche mit und schraube von 500 bis 1000 Fotos vielleicht 1 mal das 70-200 drauf. Das 35mm oder 90er Macro habe ich auch immer für den Notfall dabei und 90% der Fotos mache ich dann mit der RX100 III. Aber die Entscheidung ist sooo schwer.

      Die 6D Mark II soll ja „bald“ irgendwann auch mal rauskommen und wäre auf jeden Fall eine Überlegung und technisch eine Steigerung zu 5D Mark III von der Qualität der Fotos. Dann könnte ich die 5D Mark III verkaufen und mir davon eine 6D Mark II kaufen.. Das ist gerade meine Überlegung. Und dazu vielleicht ein 28-300mm von Tamron für die Reisen :)

      Aber wie gesagt, nun muss ich erstmal sparen und dann schaue ich mal :)

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