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Ein Herbstbesuch im Grugapark

Ein Herbstbesuch im Grugapark

Der Grugapark – Eine grüne Oase im Ruhrpott

Ein Besuch im Grugapark lohnt sich für Groß und Klein -Alt und Jung. Für einen fairen Eintrittspreis von 4 Euro pro Erwachsenen gibt es recht viel zu entdecken. Kinder und Jugendliche wird bereits der Eintritt für 1,20€ gewährt und Kinder unter 6 Jahren dürfen kostenlos hinein. Hunde sind auch gestattet müssen jedoch an die kurze Leine gehalten werden und dürfen viele Bereiche wie z.B. das Vogelhaus nicht betreten.

Japanischer Garten - Grugapark Essen im Herbst

Ein Herbstbesuch im Grugapark

Ein Herbstbesuch im Grugapark

Neben den wunderschönen ausgebauten Wegen, welche zum spazieren einladen, gibt es allerlei Dinge zu entdecken. Eine Pflanzenwelt bestückt mit Pflanzen aus aller Welt. Mein Highlight ist der Wasserfall im Japanischen Garten. Aber auch wunderschöne Papageien und Eulen gibt es zu besichtigen, sowie exotischere Vögel wie Flamingos und das ganz ohne Gitterstäbe, welche die Sicht behindern. Für die Kleinen gibt es sogar die Möglichkeit auf Ponys zu reiten. Auch für die Sinne ist gesorgt mit Beispielsweise einem Barfußpfad. Wer sich lieber sportlich betätigen will, dem wird neben den zum Joggen geeigneten Wegen, vieles geboten; Badminton, Beach-Volleyball, Boule, Gesundheitspfad, Trampolinanlage, Tischtennis und und und… Neben der Orangerie sorgen auch Grillplätze für kulinarische Erlebnisse. Wie ihr schon seht, bietet der Grugapark wirklich viel und das waren nur ein paar Beispiele. Einige Sachen müssen jedoch vorher Reserviert werden. Auf der Seite des Grugaparks gibt es jede Menge nützliche Informationen (Klick Hier!).

Anfahrt & Parken – Grugapark Essen

  • NAVI: Virchowstr. 137, 45147 Essen
  • GPS: 51.431724, 6.991820

Je nachdem wann man anreist, kann sich das Ganze ein wenig schwierig gestalten. Wir sind Sonntags am frühen Nachmittag angereist und in Essen war ein riesen Trödelmarkt, dadurch kamen wir ein wenig in den Stau. Wir hatten den Eingang Orangerie: Virchowstr. 137, 45147 Essen angesteuert. Hier findet man eher schlecht Parkplätze, wir hatten jedoch Glück und dieser war auch noch kostenfrei. Dennoch war kein weiterer in der Umgebung in Sicht, wir haben schon relativ Zeit investiert einen Parkplatz zu finden.

Es gibt folgende Möglichkeiten den Park zu betreten:

  • Haupteingang: Norbertstr. 2, 45131 Essen
  • Eingang Orangerie: Virchowstr. 137, 45147 Essen
  • Eingang Mustergärten: Külshammerweg 2, 45149 Essen
  • Eingang Lührmannstraße: Lührmannstr. 80, 45131 Essen
  • Eingang am Grugabad

Am Haupteingang, Grugapark Rollschuhbahn und Mustergärten, lässt es sich wohl am besten parken.

Erstmal auf die Toilette und ein Happen essen in Essen!

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Wir sind von Wegberg aus angereist und haben eine Freundin in Kempen noch eingesammelt, leider hatten wir zuvor Stau auf der A52. Unser eigentliches Ziel war der Landschaftspark Duisburg Nord, jedoch gab es dort auf an hieb keinen Parkplatz, da es ziemlich überfüllt war. Daher haben wir uns spontan auf den Weg zum Grugapark gemacht. Bedingt durch den Trödelmarkt kamen wir erneut in den Stau. So hat die Anreise gute 3 Stunden gedauert. Dadurch hat es ein wenig auf der Blase gedrückt und der Bauch schon geknurrt. Also erstmal erleichtern und was zu Essen muss her. Zum Glück haben wir den Eingang an der Orangerie gewählt, die Toiletten waren recht sauber. Die Speisekarte von der Orangerie ist auch nicht schlecht, jedoch hat mir das Angebot und was ich so auf den Tellern gesehen habe, für die Preise nicht ganz so zugesagt, oder mir war es nicht Wert  Beispielsweise 10,50€ für ein Schnitzel diesen Ausmaßes auf den Tisch zu legen. Nicht, dass das Schnitzel groß sein muss, aber es hat mich halt optisch nicht angesprochen. Zum Glück gab es direkt gegenüber ein Wurststand, welcher mich mit einem verlockenden Duft angelockt hat. Hier gab es recht passable Wurst für 2,50€. Die Wurst war auf keinen Fall schlecht, doch als Stadiongänger habe ich schon so einige Würstchen verspeist, geschmacklich würde ich hier eine 3 als Schulnote geben. Die Zubereitung war perfekt, der Bräunungsgrad ideal und super heiß. Aufgetischt wurde diese in einem warmen Aufbackbrötchen, wahlweise Senf oder Ketchup wurde dazu gereicht. Ich war jedenfalls glücklich und kann hier nur zu einer Wurst raten.

Viel zu wenig Zeit – 4 bis 6 Stunden solltet ihr mitbringen!

Der Park hat so viel zu bieten. Wie bereits erwähnt war der Wasserfall im Japanischen Garten mein absolutes Highlight. Wir sind durch die Wege geschlendert und haben versucht so viel zu erkunden und fotografisch festzuhalten wie es geht.

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Ich würde ja gerne sagen zum Glück haben wir uns für schlappe 1 Euro am Eingang eine Karte mit genommen. Doch ganz so hilfreich war die Karte leider nicht. Egal wo es hingeht ich versuche mir immer als erstes eine Karte für Touristen zu besorgen. Klar wenn man gerade weiß vor welches Gebäude, Gehege und Co. man steht, kann man sich anhand der Karte relativ orientieren. Dazu muss man jedoch in Kopf behalten, wo man gerade vorbei gelaufen ist. Eine bessere Ausschilderung im Park, wie man diese z.B. aus Städte wie Frankfurt kennt, wäre schon etwas wünschenswert. Zu mindestens Schilder an den Kreuzungen mit Beschriftungen, wo es zu welchen Ausgang bzw. Eingang geht, wäre super zur Orientierung. Wo wir gerade beim meckern sind, meine Freundin als Raucherin bat mich, auf den Mangel von Aschenbechern hinzuweisen. Zum Glück rauche ich nicht, sondern nuckel das ein oder andere mal an meiner eZigarette und habe damit nichts zu tun :) Aber das war es auch schon, was es zu meckern gibt. Der Park ist einfach fabelhaft und es gibt sehr viel zu entdecken.

Hundertwasserhaus

Hundertwasserhaus

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Das einzige was ein wenig unheimlich ist, ist das „Haus des Waldes“. Hier wäre eher der passendere Name gewesen „Friedhof der Kuscheltiere„, hier gibt es viele ausgestopfte Tiere zu bewundern oder zu betrachten, was ja im Auge des Betrachters liegt. In zwei Räumen aufgeteilt gibt es von den Jägern aus Essen, jede Menge Vögel, Füchse und andere Tiere die ausgestopft sind. Auch ein paar Köpfe von Rehen oder Hirschen? Sowie ein Wildschweinkopf hängen an der Wand. Auch einige Knochen und Felle sind ausgestellt. Ich hatte eigentlich mit lebendigen Tieren im Haus des Waldes gerechnet. Aber na gut.. Ich denke das eine solche Ausstellung auch den einen oder anderen Fan findet..

Friedhof der Kuscheltiere

Friedhof der Kuscheltiere

Wie man am Foto der Flamingos erkennen kann, wurde es schon recht dunkel. Der Tag ging in Handumdrehen rum. Am liebsten wäre ich noch was dort geblieben, es wurde jedoch schon ziemlich kühl und nicht nur die Sonne ging unter, sondern auch schon meine Augenlider. Also wurde es Zeit zum aufzubrechen, auf der einen Seite fand ich es schade, dass wir nur so wenig erkunden konnten, auf der anderen Seite bleibt so der Grugapark für einen weiteren Besuch sehr interessant.

PS: Da wir unsere Freundin Mona in Kempen eingesackt haben, welche ebenfalls mit einer Kamera ausgestattet war, hatten wir das wahnsinnige Glück dieses Wunderschöne Foto zu bekommen:

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2 Kommentare

  1. Katharina sagt:

    die fotos sind echt schön geworden!bien total gespannt!

  2. Danke :) Der Grugapark ist wirklich schön! Auch in Herbst lohnt sich ein Besuch, wobei ich denke, dass er im Frühling und Sommer noch schöner ist :)

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