Schloss Neuschwanstein
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19. September 2016
Sonnensterne fotografieren
#7 – Sonnenstern fotografieren
30. September 2016

Mit Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) oder Systemkamera lässt es sich gut Filmen, wenn nicht sogar hervorragend. Viele Kameras werden für die Werbe- oder sogar für Filmproduktionen eingesetzt. Jedoch sollte man mehr beachten, wie nur den Aufnahme Knopf gedrückt zu haben. Daher gibt es gleich drei kleine Tipps von mir:

 

Die richtige Verschlusszeit:

Bei den meisten Kameras lassen sich verschieden Aufnahme Formate/Auflösungen wie z.B. 1280 × 720 Pixel (HD Ready), 1920 × 1080 Pixeln (FULL HD) oder 3840×2160 (4K). Neben dem Format, lassen sich oft auch andere Dateiformate wählen und die Bilder pro Sekunde. Und hier wird es interessant, oder sehr wichtig. Wenn ihr eine flüssige und saubere Filmaufnahme aufnehmen wollt, dann müsst ihr immer die Verschlusszeit doppelt so hochwählen, wie die Bilder pro Sekunde welche aufgenommen werden.

Zum Beispiel:

1920 × 1080 Pixeln 30p = Verschlusszeit 1/60sek

1920 × 1080 Pixeln 60p = Verschlusszeit 1/120sek

Sobald ihr die Verschlusszeit richtig eingestellt habt, solltet ihr diese nicht mehr verstellen. Die Helligkeit regelt ihr nur noch mittels ISO-Wert und Blende.

 

Auf den Ton kommt es an:

Da die meisten von euch sicherlich mit einem O-Ton aufnehmen werdet, solltet ihr den Ton immer mit einem externen Mikrofon aufnehmen. Hier gibt es eine große Auswahlmöglichkeit. Wenn ihr ein Event, Konzert oder Co. aufnimmt, könnt ihr euch ein kleines Richtmikrofon kaufen, welches ihr auf den Blitzschuh der Kamera befestigt. Wollt ihr zum Beispiel ein V-Blog machen oder Gespräche aufnehmen, empfehle ich euch ein Ansteckmikrofon bzw. Lavalier. Wichtig ist auch, dass ihr den automatischen Tonpegel in eurer Kamera ausschaltet und den Ton manuell einpegelt. Zwischen -6 bis -3db ist dafür ein guter Wert, je nachdem was ihr aufnehmt. Am Rande: 3db sind immer eine Verdopplung der Lautstärke. Durch den automatischen Tonpegel gibt es immer eine unschöne Tonqualität z.B. mit viel Rauschen. Da viele Kameras keine schönen/guten Preamps (Vorverstärker) haben, empfiehlt es sich den Ton daheim mit einem Interface oder unterwegs mit einem Handrecorder aufzunehmen.

 

In der Ruhe, liegt die Kraft:

Wenn ihr nicht wollt, dass bei der Präsentation eures Filmes das Publikum auf Einmal sich übergeben muss, da das Bild so verwackelt und unruhig ist. Dann solltet ihr auf jeden Fall eure Kamera stabilisieren. Ihr kennt es bestimmt, wenn ihr ein Video schaut, was total verwackelt ist, bekommt ihr nach einer gewissen Zeit Kopfschmerzen und euch wird schlecht. Es gibt viele Wege eine Kamera zu stabilisieren. Zwei ganz einfache Möglichkeiten sind z.B. die Kamera auf ein Stativ zu befestigen, am besten mit einem Stativkopf, so könnt ihr dann auch noch euer Bild mit Schwenks den kreativen Feinschliff verpassen oder ein wenig Spannung aufbauen. Was auch recht gut geht, wenn eure Kamera oder das Objektiv über einem Bildstabilisator verfügt könnt ihr hiermit auch recht gute Ergebnisse erzielen, wenn ihr aus der Hand filmt. Es gibt noch unzählige Möglichkeiten die Kamera zu stabilisieren. Wie mit Stadycams bzw. Schwebestative, Kameraschlitten und und und….

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